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Vom Scribble zum fertigen Design für ein Projekt im Bereich Bioinformatik

Ein Artikel aus den Bereichen Kundenprojekte, Softwareentwicklung
Benjamin Lau
06.07.2017
Benjamin Lau

User Interfaces sind wie Torten, wenn sie nur gut aussehen und nicht schmecken, sind sie zu nichts zu gebrauchen. Mit dieser Mentalität haben wir uns auch an die Bearbeitung des UI für MP PCR DESIRE gewagt. MP PCR DESIRE steht für „Mediator-Probe Polymerase-Kettenreaktion Design Software“. Ziel der Software ist es, Anwendern das Design der für die MP PCR benötigte Oligonukleotide zu ermöglichen.

Vom Scribble zum fertigen User-Interface

Erste Scribbles fürs Verständnis

Bevor es überhaupt an die ersten Überlegungen zum UI ging, bestand die Hürde darin, den komplexen Vorgang der Detektion von Nukleinsäuresequenzen (DNA- oder RNA-Sequenzen), bspw. für die Bestimmung von Krankheitserregern in einer Patientenprobe, zu verstehen. Um sich auf den schwierigen Inhalt zu konzentrieren und zunächst das Verständnis zu gewährleisten, wurden die ersten User-Interfaces so rudimentär wie möglich angegangen.

Erste Skizze

Es entstanden also erste Scribbles, die die Anforderungen an die Software in ein zeitgemäßes User Interface übersetzten.

Userflow

Next Step: Mock-Ups

Nach dem wir uns für eine Richtung entschieden hatten, ging es an die prototypische Umsetzung der Anwendung. Hierbei wurden in Adobe XD (Blogeintrag zu Adobe XD) reduzierte Mock-Ups erstellt und miteinander verbunden, um den Userflow und Features auf Schwachstellen zu prüfen. Es wurden Farben, Formen und andere Style-Elemente ausschließlich angewandt, um den Userflow zu steigern. Das Look and Feel wurde in dieser Phase außen vorgelassen.

Feinschliff

Nachdem der gute Geschmack unserer Interface-Torte nun gegeben war, wurde es Zeit für die Garnierung. Für das Styling der Anwendung hatten wir freie Hand, was mein kleines Designerherz natürlich Luftsprünge machen ließ.

Das Ziel beim Styling war ein spannendes und themenbasiertes Design zu finden, welches die Funktionalität nicht untergräbt. Um eine gefühlte Tiefe und Komplexität in die Anwendung zu bringen, haben wir uns für ein dunkles Thema mit heller Schrift entschieden, welches ein wenig an Kommandozentralen aus Hollywoodfilmen erinnern soll.

Finales UI

Zusammenfassend kann man über das Projekt sagen, dass durch die spannende Grundthematik eine sehr individuelle Entwicklung hinter uns liegt. Auch wenn im Laufe der Umsetzung neue Anforderungen dazu gekommen sind, war es die richtige Entscheidung, die Entwicklung des UI rudimentär anzugehen. So konnten wir Fehler früh erkennen und kamen nicht in die Verlegenheit, unser Konzept mitten in der Entwicklung umschmeißen zu müssen.

Benjamin Lau
06.07.2017
Benjamin Lau

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